Über uns

Wir sind eine Gruppe bildungsmotivierter Menschen. Im Mai 2018 haben wir unser Vorhaben begonnen. Wir nutzen agile Methoden und organisieren uns kollegial mit dem klaren Ziel Menschenbildung fördern. Bildung und Schule ist aus unserer Sicht ein Grundbaustein der Menschenbildung und der Gesellschaft. Daher wollen wir mittelfristig im Raum Wien unterschiedliche Bildungsprojekte starten, die neuen Erkenntnissen aus Bildung und Pädagogik folgen.

Niels Hansa – Social Entrepreneur und Gründer der ZukunftsBuilder

Mein Name ist Niels Hansa. Ich bin 46 Jahre alt, verheiratet und habe zwei wunderbare Kinder. Mehr als 20 Jahre lang habe ich im Projekt Management, Produkt Management, Business Development und im Vertrieb wichtige berufliche Kompetenzen erwerben können und so manche wertvolle Erfahrung machen dürfen. Nun habe ich mich beruflich neu orientiert, um den Sinn und Wert meiner Arbeit zu stärken und stelle meine Fähigkeiten als Entrepreneur in den Dienst einer gemeinnützigen Aufgabe – die Menschenbildung durch innovative Projekte zu fördern. Ich bin Initiator von Schulgruender.com und Gründer der ZukunftsBuilder.

Christine Weinkopf – Teach for Austria Fellow und Gründerin der ZukunftsBuilder

Mein Name ist Christine Weinkopf. Dass Bildung das wertvollste Gut für die Zukunft einer Gemeinschaft ist, ist mir durch meine unzähligen (Forschungs-)Reisen in diverse Kulturen bewusst geworden. Bereits als Jugendliche begeisterte mich das australische Schulsystem. Im anschließenden internationalen Wirtschaftsstudium an der WU Wien konnte ich einen Einblick in das vietnamesische Ausbildungs- und Wirtschaftssystem erlangen. An der FH Wieselburg begann ich im Green Marketing Studium für das Konzept der Ernährungssouveränität zu brennen, das ich mit Bildungsprojekten unterstützte. Über Umwege bei der Hofer AG und dem Start-up Unternehmen Unverschwendet, bin ich nun Teil des Teach for Austria Fellowprogramms und wieder bei meinem langjährigen Herzensprojekt der Schulgründung angelangt. Ich bin Gründerin von ZukunftsBuilder.

Peter Kogler – Waldorflehrer und Privatlehrer

Mein Name ist Peter Kogler. Seit über 40 Jahren sammle ich Erfahrungen mit Lernen aus unterschiedlichen Blickwinkeln: Bereits während meiner Schulzeit zeigte sich mein Interesse für Physik, welches ich danach in einem Studium ausleben durfte. Neben diesem begann ich Privatunterricht zu geben, womit ich mich bald selbständig machte. Seit einer Ausbildung zum Waldorflehrer, bei welcher ich auch meine Frau kennenlernte, unterrichte ich auch an einer Waldorf Oberstufe. Mittlerweile sind wir selber Eltern und unsere Tochter beginnt gerade ihre Schulzeit.

Ich empfinde Begeisterung als den Kern jeder echten Lernerfahrung und liebe es, diese zu teilen und so andere in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Ich sehe Individualisierung als ein Schlüsselelement der Bildung der Zukunft. Seit einigen Jahren beschäftige mich mit Möglichkeiten, diese Zukunft aktiv mit zu gestalten.

Gabriel Ionescu – Waldorflehrer und Privatlehrer

Mein Name ist Gabriel Ionescu. Ich wurde 1977 in einer Lehrer-Familie in Rumänien geboren. Nachdem ich in Salzburg maturierte, fing ich in Linz ein technisches Studium an. Das Entschlüsseln der Geheimnisse und Rätseln dieser Welt fand ich sehr spannend, also entschied ich mich für Physik. Besonders erfüllend empfand ich Erkenntnisse mit meinen Freunden und Studienkollegen zu teilen und ich machte dabei die Erfahrung, dass durch das Einlassen auf fremde Blickwinkel und Ansichten nicht nur ein besseres Verständnis für das besprochene Thema entstehen konnte, sondern auch für den Menschen gegenüber.

Diese Erkenntnisse nahm ich mit, als ich anfing Privatnachhilfe in Mathematik und Physik zu geben. Besonders der Einzelunterricht erfüllte mich mit großer Freude, konnte ich dabei ja voll auf eine andere Person eingehen und begreifen, wie er oder sie ein bestimmtes Thema (und damit ein Teil der Welt) verstand. Jeder Unterricht und Lernweg wurde so einzigartig wie die Personen, die daran beteiligt waren, und gemeinsam konnten wir in kurzer Zeit große Fortschritte machen.

Als ich die Möglichkeit bekam, Mathematik in der Oberstufe einer Waldorfschule zu unterrichten, nahm ich die Herausforderung freudig an. Ich erkannte, dass durch das Setup einer traditionellen Schule (fixe Klassen, fixe Fächer, fixe Stundenpläne usw.), der individuelle Lernweg sehr schwer zu verwirklichen war und gleichzeitig, wie wichtig dieser für viele Jugendliche wäre. Seitdem beschäftige ich mich mit der Idee und Verwirklichung eines Lernortes, an dem Jugendliche in einer Gemeinschaft, im eigenen Tempo, den eigenen Lernweg gehen können.